Wettbewerb: DenkT@g im Internet
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Hannoversche Allgemeine Zeitung - Niedersachsen-Teil vom 22. Januar 2001
 
Wettbewerb: Einmischen statt wegsehen

Schulklassen in Niedersachsen können eine viertägige Reise nach Straßburg, eine drei-
tägige Fahrt nach Berlin oder Freikarten für Großkonzerte im Herbst dieses Jahres gewinnen. Einzelne Schüler haben die Chance auf eine einwöchige Israelreise. Bedingung: Sie gestalten eine eigene Internetseite mit einer geschichtlichen Aufarbeitung des Nationalsozialismus, des Rechtsradikalismus, der Fremdenfeindlichkeit, der Gewalt oder des Extremismus in jeglicher Form.
Das Bildungswerk Hannover der Konrad-Adenauer-Stiftung hat einen Schüler-Wettbewerb unter dem Motto DenkT@g im Internet: Einmischen statt wegsehen ausgeschrieben. Anlass ist der 27. Januar als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus; an diesem Tag ist 1945 das Konzentrationslager Auschwitz befreit worden. Schirmherren des Wettbewerbs sind Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen; Christian Wulff, stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU; und Klaus Meine, Sänger der Rockgruppe "Scorpions". Als Mitveranstalter und Sponsoren beteiligen sich die Radiosender Radio ffn, Hit-Radio Antenne und Radio 21.
Der Wettbewerb, an dem sich Schülerinnen und Schüler aller Schultypen in Niedersachsen ab 16 Jahren, ganze Schulklassen, aber auch kleinere Gruppierungen oder einzelne Schüler beteiligen können, startet am 27. Januar 2001. Einsendeschluss ist der 1. Juni. Am 26. Juni findet die Preisverleihung durch eine unabhängige Jury statt. "Wir wollen dazu beitragen, dass Schüler nicht durch Ideologien verblendet werden, in Extremismus abgleiten oder gewalttätig gegen Menschen oder Sachen werden", beschreibt Ulrich Dütemeyer das Ziel der Aktion. Der Leiter des Bildungswerkes der Konrad-Adenauer-Stiftung will mit dem Preisausschreiben auch die Internetkompetenz von Schülern und Lehrern erweitern. Die Stiftung bietet Rat und technische Hilfe für die Gestaltung von Homepages an. Neben inhaltlichen Leistungen wird die Jury auch das gestalterische Gelingen der Internetseiten bewerten.