Medien und Gewalt

Einleitung

In unserer "Informationsgesellschaft", in der "Mediendemokratie", findet vor allem das Aufmerksamkeit und damit auch Wirkung, was aus dem Rahmen fällt. Die Medien belohnen den, der sich mit Gewalt Gehör verschafft, der Argumentierer ist nicht gefragt. Die in den Medien zu häufig artikulierte Sorge vor dem Abgleiten der Bundesrepublik in polizeistaatliche Strukturen begünstigt die Bagetallisierung gerade auch der politisch motivierten Gewaltkriminalität. Dagegen wird die staatliche Ordnungsmacht häufig dämonisiert.
Aber kann die Gesellschaft wollen, dass die Medien Gewalttäter in den Nachrichten und sonstigen Sendungen so hervorhebt, dass andere dazu angestiftet werden, es denen nachzumachen. Man sollte sich überlegen, ob Medien wirklich in allen Bereichen des Lebens und in jedem Alter dazu geeignet sind, sich zu informieren. Sind die Medien denn wirklich rein informativ? Oder stellen sie bestimmte Dinge in den Vordergrund? Was kann ich denn den Medien noch entnehmen, was mich nicht negativ beeinflusst?

Vor allem Kinder sind in Gefahr, sich durch die Medien beeinflussen zu lassen. Kleine Kinder können nicht unterscheiden, ob das, was sie da im Fernsehen sehen gut oder schlecht ist. Und wenn sich die Eltern nicht die Zeit nehmen, ihre Kinder aufzuklären, was werden denn das dann für Menschen? Man sollte sich als Eltern einfach einmal hinsetzen und den Kindern erläuern, was sie da sehen. Das Verständnis der Kinder für Medien sollte gefördert werden, damit sie sich das nicht unwissend "reinziehen" und es eventuell nachmachen wie schon einige Beispiele zeigten. Selbst die harmlos scheinenden Sendungen für Kinder könnten dazu führen, dass sie aus dem Fernsehen die Realitä,t entnehmen. Sollten nicht die Eltern für eine Realität der Kinder sorgen?

Beispiele in Deutschland wie der kleine Junge, der aus dem Fenster sprang, weil er dachte, dass er ein Pokemon ist, der fliegen kann zeigen wie gefährlich falsches Medienverständnis sein kann.